Ihr Browser unterstuetzt kein Javascript oder es ist nicht Aktiviert!
Überprüfen Sie Ihre Browsereinstellungen.

Karriere

Schul-und Berufsbildung

Ich habe 2002 in Dresden die Schule mit Realschulabschluss beendet. Anschließend begann ich meine Ausbildung zum Staatlich anerkannten Assistent für Softwareentwicklung am Bildungszentrum für Informationsverarbeitende Berufe (b.i.b.) in Dresden. Dies war eine Berufsfachschulausbildung mit einem Praktikum von 12 Wochen in einem Fachbetrieb. Die Ausbildung umfasste das gesamte Spektrum der Informatik. In der Programmierung lag der Hauptfokus auf der Sprache C++ sowie deren Grafische Oberfläche Microsoft Foundation Classes (MFC). Weiterhin wurde Java inklusive der Oberflächen AWT und Swing unterrichtet. Im Fach Grundlagen der angewandten Informatik wurden auch HTML, Javascript und PHP unterrichtet. Ebenso wurde im Fach Softwareengineering alles vermittelt was in einem Softwarelebenszyklus benötigt wird. Dabei wurden für jeden Teilschritt alle wichtigen Werkzeuge und Techniken erläutert. Es wurden beide Ansätze unterrichtet. Zuerst der strukturierte Ansatz und späterhin der objektorientierte Ansatz. Dabei wurden Werkzeuge wie, Nassi-Schneiderman-Diagramme Programmablaufpläne sowie Datenflussdiagramme und die UML und viele weitere Mittel gelehrt. Im Bereich Betriebssysteme wurde im gleichnamigen Fach sowohl Windows Betriebssysteme wie Windowse Server 2003 und auch Unix und Linux Systeme unterrichtet. Dabei wurden auch Kenntnisse über den internen Aufbau beider Systeme sowie wichtige Komponenten wie Kernel, Threads und Handles sowie Dateisysteme wie bspw. NTFS und ext3 Unterrichtet. Im Fach Netzwerke wurden alle Schichten des OSI - Schichtmodells detailliert behandelt und somit ein Umfangreiches Verständnis für die jeweiligen Beteiligten Komponenten vermittelt. Neben all diesen fachlichen Inhalten wurden in Fächern wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Volkswirtschaftslehre sowie Betriebswirtschaftslehre ebenso das Fundament für eine gute Bildung gelegt. Gerade die Mathematik vertiefte das Verständnis um die Zahlensysteme sowie über Aussagenlogik, Statistiken, Matrizen und Iterationen. Für den Abschluss wurde eine schriftliche Abschlussprüfung durchgeführt sowie anschließend zu einzelnen Fächern oder Feststellung der endgültigen Note ebenso mündliche Prüfungen absolviert.

Im Jahre 2006 nahm ich an einer Weiterbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung teil. Diese beinhaltete ein Praktikum von 6 Monaten sowie eine anschließende Schriftliche Prüfung und die Verteidigung einer Projektarbeit, welche im Praktikumsbetrieb zu absolvieren war, bei der IHK absolviert. Im theoretischen Anteil dieser Weiterbildung wurden die Kenntnisse von Technischen Komponenten wie sie die Fachinformatiker für Systemintegration kennen müssen, ebenso vertieft wie die Inhalte über Programmiersprachen. Weiterhin wurden ebenso Wirtschaftskunde und Betriebswirtschaftslehre sowie Englisch und Deutsch gelehrt.

Berufserfahrungen

Meinen Einstieg ins Berufsleben fand ich 2008 durch eine Zeitarbeitsfirma welche mir einen Einsatz bei einem Hardware-Dienstleister am Standort von Infineon Dresden anbot. Ich begann im Januar meine Arbeit bei SanData und hatte Aufgaben wie Rechnerumzüge, Installation und Konfiguration von mehreren PCs für den Einsatz in der Linie sowie Erweiterung von Arbeitsspeicher an Büro-PCs oder Tausch von 21 Zoll Röhrenmonitoren zu neuen Flachbildschirmen. Diese Tätigkeit verrichtete ich bis Ende April 2008.

Da ich bereits im März informiert wurde dass die Tätigkeit demnächst auslaufen würden und der Chef der Zeitarbeitsfirma keine guten Alternativen zu bieten hatte, kümmerte ich mich um einen neuen Arbeitgeber. Diesen fand ich dann durch meinen Bewerbung bei einem Selbständigen in Radebeul. Jedoch wurde ich nicht direkt bei diesen angestellt sondern bei einem seiner Hauptkunden. Die Futurevalue Group AG mit Sitz in Stuttgart. Dies war ebenfalls meine erste Tätigkeit als Softwareentwickler. Es wurde Hautpsächlich mit Mircosoft.Net und Sprachen wie C# und VB.Net gearbeitet. Weitere Werkzeuge waren Mircosoft SQL Server sowie Team Foundation Server und Visual Studio.Net. Entwickelt wurde eine Software zur Unternehmens- und Risikobewertung. Ein Häufig gebrachtes Beispiel war, wenn ein Unternehmen den Bau einer neuen Produktionshalle plant so geht das Unternehmen ein Investitionsrisiko ein. Nun ist zu prüfen, ob dieses Risiko für das Unternehmen erträglich ist oder ob dadurch bei gewissen Marktschwankungen ein untragbares Risiko entsteht. Wer sich tiefer für dieses Thema interessiert kann sich mit Dr. Werner Gleissner befassen. Dieser war damals Vorstandsvorsitzender der Futurevalue Group AG und ebenso einer der führenden Experten auf dem Gebiet Risikobewertung und Risikomanagement und hat zu diesem Thema auch einige Bücher verfasst.

Als 2009 die Wirtschaftskriese ausbrach, wurde auch die Futurevalue Group AG davon erfasst und musste viele Arbeiter in Kurzarbeit schicken. 2010 kam es dann zu der Entscheidung das Unternehmen umzustrukturieren und die Entwicklung an der Softwarelösung einzustellen. Was dazu geführt hat, dass ich Ende 2010 das Unternehmen verlassen musste.

Bei meiner Suche nach einer neuen Arbeitsstelle stieß ich durch einen Vermittlungsvorschlag auf die DIS AG. Diese bot mir beim Gespräch eine Tätigkeit bei der T-Systems Multimedia Solutions GmbH an, bei der ich mich vorher schon erfolglos direkt als Softwareentwickler beworben hatte. Jedoch war das Angebot der DIS AG auf die Qualitätssicherung ausgerichtet und weniger auf die Softwareentwicklung. Allerdings kam ich zu der Entscheidung dass die Qualitätssicherung ein interessantes Feld im Softwarelebenszyklus ist und man dies nur theoretisch in der Schule gehabt hat und Erfahrungen auf diesem Gebiet sicher nicht schaden würden. Somit nahm ich dieses Angebot an und es gelang dass ich die Stelle bei T-Systems MMS erhielt. Ich wurde direkt in die Tätigkeiten eines Funktionstesters eingearbeitet und nur wenige Wochen später erhielt ich eine Schulung zum ISTQB Certified Tester Foundation Level und konnte das Zertifikat erlangen.

Im funktionalen Test arbeitete ich dann bis Ende 2012. Dabei wurden hauptsächlich Webapplikation getestet. Allerdings gab es ein Projekt welches circa eineinhalb Jahr andauerte, welches Interaktive Außenwerbung zum Thema hatte. Dabei sollten sogenannte Interactive Citylight Displays an hoch frequentierten Orten wie Bahnhöfen oder Flughäfen aufgestellt werden. Diese sollten an einem großen hochkant montierten Bildschirm Werbespots abspielen und daneben an einem weiteren kleinen Touchdisplay mit einer Tastatur Interaktion mit der Werbung bieten. Beispielsweise bei einer Autowerbung könnte man sich am Gerät bereits das eigene Auto konfigurieren. Diese Geräte waren auch mit diversen Sensoren und Bluetooth ausgestattet um Informationen auf die Geräte der Kunden zu transferieren. Für dieses Projekt befanden sich Ein Buchungssystem sowie ein Backendsystem und die Endgeräte selbst in Entwicklung und mussten durch den Funktionstest im Rahmen eines Systemintegrations- und Schnittstellentests sowie regulären Regressionstests mit anschließendem Abnahmetest durchgeführt. Dabei wurden Werkzeuge wie SoapUi für die Schnistellentests und HP Quality Center zur Testfallerstellung, -durchführung und Ticketmanagement verwendet. Defects wurden dann an Jira synchronisiert und dort von den Entwicklern bearbeitet. Es wurden weiterhin diverse Browser wie Internet Explorer 6 bis 8 und Firefox sowie Microsoft Office verwendet.

Im Rahmen von einer Personalentscheidung wurde ich Ende 2012 an die DIS AG zurückgegeben und für die Monate Januar und Februar bei SPS Schiekel Präzisionssysteme in Dohna eingesetzt. Dabei war meine Aufgabe mittels SQL Abfragen Crystal Reports zu erstellen welche für die vertriebliche Auswertung benötigt wurden. Hier arbeitete ich direkt mit dem Systemadministrator dieser Firma welche sich in der Metallverarbeitung positioniert hat zusammen. Da ich aufgrund der Information, dass ich von der T-Systems MMS an die Zeitarbeit zurückgegeben werden sollte und meinen Erfahrungen mit der vorherigen Zeitarbeitsfirma hatte ich Paralell eigenständig mit der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle begonnen. Außerdem war es weiterhin mein Wunsch meine Karriere in der Softwareentwicklung fortzusetzen. Eine Bewerbung von Ende 2012 ging an die Firma Sellmore Gesellschaft für Vertriebsentwicklung mbH, welche mich vorerst informierte dass derzeit keine Stelle zu besetzen ist, sie aber gern die Unterlagen für eine mögliche Gelegenheit aufbewahren würden, wenn ich dem zustimme. Dies tat ich ende 2012 und erhielt Anfang März eine Anfrage ob mein Interesse an einer Stelle noch gegeben wäre. Ich bejahte dies und so wurde ich zu einem ersten Vorstellungsgespräch eingeladen. Nach einem weiteren Gespräch konnte ich den Arbeitsvertrag erhalten und eine Einstellung wurde für den 01.05.2013 festgelegt. In der Zwischenzeit hatte mich die DIS AG bei der Firma Otto Servie Partner vorgestellt und mich dort auch eingesetzt. Da ich in dieser Zeit noch nicht sicher wusste ob es zu einer Einstellung bei Sellmore kommen würde, blieb mir nichts anderes übrig als zweigleisig zu fahren. Als ich anschließend meine Einstellung bei Sellmore erlangte, reichte ich bei der DIS AG meine Kündigung ein und wechselte von der DIS AG direkt weiter zur Sellmore GmbH.

Bei Sellmore arbeitete ich an der Anpassung von CRM Systemen was das Hauptgeschäft dieses Unternehmens darstellt. Dazu wurden die Programmiersprachen C#, Javascript, AJAX sowie Datenbanken teils MS-SQL teils Oracle eingesetzt. Speziell war, dass in Sage CRM die Entwicklung innerhalb eines eigenen Frameworks basierend auf dem .net Framework verwendet wurden. Dies ermöglichte viele Anpassung an dem CRM aber machte es notwendig manche Handgriffe erst neu zu erlernen. Leider gab es damals ein Initiales Missverständnis zwischen mir und dem Unternehmen, weil ich beim Gespräch meine Erfahrung mit einem HRM System welches bei T-Systems getestet wurde mit einem CRM System verwechselte und daher behauptet hatte dass ich mich bereits mit CRM System auskennen würde, was ich leider erst in der Praxis erkannte und nun mein offenes Eingeständnis von Beteiligten als eine Art mutwillige Täuschung ausgelegt wurde. Daher war das Betriebsklima leider derart geschädigt dass man sich bereits nach 9 Monaten wieder von mir verabschiedete.

Während einer unvermeidbaren Zeit der Arbeitslosigkeit begann ich erneut nach einer Tätigkeit zu suchen. Diese fand ich im August 2014 dann bei der Trans4mation IT GmbH in Dresden. Die Trans4mation IT GmbH gliedert sich in 3 Abteilungen. Hardwaresupport, Softwareentwicklung und Softwarepaketierung. Ich wurde in der Abteilung Softwareentwicklung im Bereich der Qualitätssicherung eingesetzt, da man mein Potenzial durch meine Zertifizierung erkannte und in diesem Bereich gerade einen kompetenten Mitarbeiter verloren hatte. Meine erste Aufgabe war es die automatisierte Testumgebung wieder zum laufen zu bekommen. Diese Testumgebung sollte die Druckermanagementsoftware, welche im Haus entwickelt wurde und regelmäßige Releases hatte mit nightly Tests unterstützen. Die Automatisierung wurde über TFS gesteuert und über Vmware Agents ausgeführt. Jedoch musste ich feststellen dass die gesamte Strecke brach lag, weil der Tfs nicht mehr mit den Agents kommunizierte. Weiterhin war zu diesem Zeitpunkt die Diskussion über die Einführung von Hyper-V ein großes Thema im Haus und ich berücksichtigte diese Option gleich in der Umsetzung der neuen Testumgebung, sodass ein wechsel zu dieser Technologie mit nur wenigen Arbeitsschritten ermöglicht würde. Nachdem die Testumgebung über Microsoft Test Manager wieder lauffähig war, musste ich feststellen dass ebenso die 300 automatisierten Tests alle fehlschlugen. Inzwischen hatte ich neben dem Auszubildenden und Kollegen der mich in vieles bereits einarbeiten konnte auch einen weiteren Kollegen ebenfalls ein Auszubildender in mein Team hinzubekommen den ich nun ebenso für die Arbeiten heranzog und damit zwei Leute Koordinierte neben den eigenen Anstrengungen mich um Testvorbereitungen der regelmäßigen Releases zu kümmern, in denen ebenso, bedingt dessen dass die automatisierte Umgebung nicht zur Verfügung stand manuell getestet werden mussten. Dazu wurden vergleichsweise hemdsärmelige Methoden angewendet. Wir verwendeten ein Testprotokoll welches in Microsoft Word vorlag und führten die beschriebenen Testszenarien aus. Späterhin konnte dies auf TFS gestützte manuelle Test optimiert werden. Gelegentlich waren zwischen den Release kleinere Softwareprojekte umzusetzen. Beispielsweise wurde für eine Finanzbuchhaltung ein System zum Einlesen von Buchhaltungsdaten entwickelt, bei dem die Richtlinien zur Protokollierung eingehalten werden mussten. Es musste nachvollziehbar sein welcher Datensatz eingelesen und wie verarbeitet wurde. Ebenso unterstütze ich bei Supportanfragen und Fehlersuche zur Druckermanagementsoftware und unterstützte die Entwickler in Fragen der Benutzerfreundlichkeit der Anwendung. So Schlug ich beispielsweise vor das Sammelsurium der Allgemeinen Einstellungen zu kategorisieren sodass eine gesuchte Einstellungen wie beispielsweise für das Actvie Directory oder die Datenfreigabe leichter zu finden wären. Diese Empfehlung wurde anschließend umgesetzt und erhielt Lob aus dem Kundensegment.

Da Trans4mation sich jedoch vermehrt am Markt als Personaldienstleister positionierte und das lokale Geschäft zurückgestellt wurde, musste ich aus privaten Gründen mich von dieser Stelle 2018 zurückziehen.

Seit 2018 bin ich daher Arbeitssuchend und in der Pflege meiner Eltern eingebunden.